Gerade wenn man nicht im europäischen Ausland studieren möchte, gibt es so einiges mehr zu beachten als im "Safe Harbour" EU. Neben den Studiengebühren, die glücklicherweise vom Auslandsbafög übernommen wurden, musste ich mich an der Stellenbosch University bewerben, Anträge stellen für die ECTS-Anrechnung an der UT und ganz wichtig: ein Visum beantragen!
Dieses Visum war sicher das Aufwändigste an der ganzen Sache: Ich brauchte allerhand Dokumente, von Passfotos, Kopien, einem Gesundheitszeugnis, polizeiliches Führungszeugnis über Kontoauszüge der letzten drei Monate und Infos von der Uni bis hin zu einem Röntgenbild der Lunge! Gut, dass ich schon im Januar angefangen habe, diese Dokumente zusammenzusuchen, denn die To-Do-Liste war lang und da die Visa-Bearbeitung bis zu 8 Wochen dauern kann, sollte man das nicht erst auf dem letzten Drücker machen.
Nervig war, dass ich das Visum nicht per Post beantragen konnte, sondern man persönlich zur südafrikanischen Botschaft fahren muss - und die ist (ihr habt es schon geahnt) in Berlin! Da ich im Mai nicht wirklich viel zeit hatte wegen Uni und Kanada, hab ich mich also entschieden einen Tagestrip nach Berlin zu machen, d.h. den ersten Flieger hin, einen der letzten zurück - am selben Tag. Am 18. Mai machte ich mich also auf und flog nach Berlin zur Botschaft. Man muss ohne Termin aufkreuzen und die Botschaft hat von 9-12 Uhr auf. Da Flieger und Bus Verspätung hatten, kam ich erst um zwei nach neun an. Ziemlich pünktlich, dachte ich! Nun ja, was soll ich sagen. Ich war Nummer 22. Also ging erstmal das große Warten los. Immerhin habe ich schonmal viele neue Leute kennengelernt, die auch nach Stellenbosch gehen, unter Anderem ein Mädchen, mit dem ich schonmal auf Facebook geschrieben hatte.
Um zehn Uhr war erst Nummer 5 dran und ich hatte echt Panik, nicht mehr dran zu kommen (und mir schon überlegt wann ich das nächste Mal hinkommen kann!). Zum Glück ging es dann doch schneller als gedacht. Die Unterlagen waren alle vollständig und ich hatte dann noch den ganzen Tag frei, um Berlin zu erkunden.
Drei Wochen später lag auch schon der große gelbe Umschlag um Briefkasten mit meinem Reisepass und dem eingeklebtem Visum! Jetzt steht also nichts mehr im Weg.
Dieses Visum war sicher das Aufwändigste an der ganzen Sache: Ich brauchte allerhand Dokumente, von Passfotos, Kopien, einem Gesundheitszeugnis, polizeiliches Führungszeugnis über Kontoauszüge der letzten drei Monate und Infos von der Uni bis hin zu einem Röntgenbild der Lunge! Gut, dass ich schon im Januar angefangen habe, diese Dokumente zusammenzusuchen, denn die To-Do-Liste war lang und da die Visa-Bearbeitung bis zu 8 Wochen dauern kann, sollte man das nicht erst auf dem letzten Drücker machen.
Um zehn Uhr war erst Nummer 5 dran und ich hatte echt Panik, nicht mehr dran zu kommen (und mir schon überlegt wann ich das nächste Mal hinkommen kann!). Zum Glück ging es dann doch schneller als gedacht. Die Unterlagen waren alle vollständig und ich hatte dann noch den ganzen Tag frei, um Berlin zu erkunden.
Drei Wochen später lag auch schon der große gelbe Umschlag um Briefkasten mit meinem Reisepass und dem eingeklebtem Visum! Jetzt steht also nichts mehr im Weg.
